Nächste Spiele

Sommerpause

Bis bald...in der Bezirksliga!

Herren
23.10.2017

Interview mit Teammanager Christoph Raue

Dennis: Hey Christoph. Erstmal kuze Info zu dir und seit wann spielst du eigentlich schon für uns?

32 Jahre alt, verheiratet, Tochter Magdalena (14 Monate), war zuerst Langzeitstudent in Rosenheim und Linz und arbeite nun seit 3 Jahren als Kunststoffingenieur in Waldkraiburg. Beim TUS bin ich seit 2001, bin damals in der B-Jugend vom TSV Stein zum TUS gewechselt.

 

Dennis: Was machst du mit den Jungs außerhalb vom Fußball am liebsten?

Wenn ich mal Ausgang habe bin ich natürlich diversen nächtlichen Ausflügen nicht abgeneigt. Hier kann es dann durchaus zum Verzehr von alkoholischen Getränken kommen. Ganz oben auf der Freizeitliste stehen Wochenendtrips nach Prag, Amsterdam oder Jesolo. Zu einigen Runden Schafkopfen sag ich auch selten nein.

 

Dennis: Wie kam es zu deinem Vorstandsposten?

Ich habe schon mit jüngeren Jahren immer sehr gerne „mitgschafftelt“. Nachdem Koni und Rainer nach jahrelanger, unermüdlicher Arbeit letztes Jahr nicht mehr zur Verfügung standen, habe ich beschlossen mich nun auch offiziell beim TUS zu engagieren. Ich sehe es als meine Pflicht an, dem Verein, der mir so viele schöne Momente beschert hat etwas zurück zu geben.

 

Dennis: Viele Leser interessiert es, wann und wo dein berühmtes TuS-Tattoo entstanden ist?

Ich glaube die ganze Geschichte würde den Rahmen dieses Interviews sprengen. Daher werde ich mal die groben Schlagworte angeben und jeder kann seiner Fantasie freien Lauf lassen: Junggesellenabschied Matze, Mallorca, Aufstiegsfeier BZL, Megapark, Krankenwagen, Irische Drinks und Volkslieder, YouTube Stars, Spielcasino, Ballermann 4, Tattostube, Komaschlaf…

 

Dennis: Was passiert optisch in den nächsten Jahrem am TuS-Gelände?

Es ist einfach fantastisch was an unserem Gelände die letzten drei Jahre schon alles passiert ist. Viele Leute vergessen dies jedoch wieder sehr schnell, daher kann man den unglaublichen Arbeitseinsatz von Personen wie Franz Schützinger, Hans Kaltenbacher oder auch unserem neuem Platzwart, Alex Laier nicht oft genug erwähnen. Einfach toll wie sauber unser Sportgelände nun wieder ist. Hier sind jedoch alle Mitglieder des TuS Traunreut gefragt, diesen Zustand zu erhalten und auch Eigeninitiative zu zeigen. Bezüglich der neuen Bauarbeiten: Aktuell wird ja fleißig an den Teilüberdachungen der Haupttribüne gearbeitet. Weitere Baustellen sind die Pflasterarbeiten und die Überdachungen der Garagen am Kunstrasenplatz. Dieser wird in den nächsten Wochen generalsaniert. Im Frühjahr hoffen wir dann auch unseren Trainingsplatz wieder nutzen zu können. Wenn man ein bisschen träumen darf, würde ich mir aus Vatersicht einen kleinen Spielplatz am Gelände wünschen. Wir haben nun doch schon einigen Nachwuchs in unseren Mannschaften.

 

Dennis: Kannst du schon etwas zum Trainingslager 2018 verraten?

Wir hatten ein überragendes Trainingslager 2017, daher gibt es von meiner Seite keinen Grund nicht wieder nach Slowenien zu fahren. Auch das Feedback aller Teilnehmer war durchwegs positiv.

 

Dennis: Man munkelt, du hast im letzten Trainingslager die Trap Musik für dich entdeckt. Wie geht es an der Trapfront bei dir so voran?

Danke nochmal an die DJ´s Dennis und Tobi. Als Hip Hop Hörer der ersten Stunde und Rap Nostalgiker (früher war alles besser), war es eine Riesenüberwindung die Kontrolle über die Playlists während der Busfahrt an die jüngeren zu übergeben. Doch es hat sich definitiv gelohnt! Ein bisschen Trap im Alltag hilft einfach bei der Entschleunigung in einer hektischen Welt. Lange Sätze können durch einfache Laute abgekürzt werden, ohne die Aussagekraft zu schmälern. Genial! In diesem Sinne: Gebt Trap eine Chance oder kurzum: Scurr, Bra, sci sci sca.

 

Dennis: Mittlerweile bist du ja verheiratet und Papa. Was ist für die nächsten Jahre außerhalb vom Fußballplatz geplant?

Zuerst wird in nächster Zeit sicherlich der Hausbau anstehen. Danach könnte man sich sicherlich wieder der Nachwuchsarbeit beim TuS zuwenden.

 

Dennis: Was erhoffst du dir als Spieler und Vorstandsmitglied für die Zunkunft?

Ich vermisse aktuell ein wenig das „Keiner geht allein Gefühl“. Ich gehe jetzt in meine 15. Herrensaison und der Zusammenhalt auf dem Platz und auch privat war und ist immer ein auf und ab, ganz klar. Dennoch wünsche ich mir dass wir bald wieder ein richtig eingeschworener Haufen werden. Damit meine ich nicht nur die Spieler, sondern vor allem auch die Fans, Verantwortliche und Gönner.

Herausfordernd wird in nächster Zeit auch der Generationswechsel sein. Jüngere Spieler müssen früher oder später in die Führungsrollen hineinwachsen und den Verein tragen. Das vermisse ich momentan noch etwas und hoffe dass sich die „90er“ wie Müller, Pitzka, Haase, Szanda, Wundersamer, Ersel, etc. noch stärker ins Vereinsleben einbinden.

Sportlich bin ich auf unseren Jahrgang in zwei Jahren gespannt, da kommen richtig gute Kicker heraus. Kurzfristiges Ziel ist nach dem verkorksten Saisonstart sicherlich der Klassenerhalt mit beiden Mannschaften. Und auch wenn es aktuell sehr vermessen ist von der Bezirksliga zu reden, aber eine Stadt wie Traunreut muss mittelfristig wieder in der BZL spielen.

 

Dennis: Was war dein bisher bester Moment beim TuS?

Ich weiß nicht ob es wirklich den besten Moment beim TuS für mich gab. Natürlich war der Aufstieg in die BZL ein Lebenstraum und der Moment, als er feststand einfach Emotion pur. Dennoch war dies eher eine Erleichterung und nicht unbedingt die pure Lebensfreude. Unvergessen bleibt mein erster Wiesnbesuch mit den Legenden, Wolferstetter, Lohr, Helmer, Kohl, und und und. Als die erste Aufstellung im Hacker Zelt erfolgte und das ganze Zelt unsere angestimmten Lieder mitsang. Das war Gänsehaut pur. Leider hab ich damals nicht auf die Erfahrenen gehört und trotz etlicher Warnungen mir schon bei der Zugfahrt um 05:00 einige Longdrinks gegönnt. Für mich war das Oktoberfest dann um 13:00 beendet. Aber den Fehler macht man bestimmt kein zweites Mal.

 

<- Back to: Home

© TuS Traunreut